Drei kleine Welpen im Alter von 5 Wochen

❤️🐾 Prägung + Sozialisierung = Phantsialand + verschiedenste Besucher – steigende Futtermenge – Charakter

Wackeln, Hoppeln und Stolpern war gestern. Mittlerweile laufen die Kleinen schon sehr sicher und legen ab und zu einen richtigen Sprint hin. Mini-Hüpfer neben Anschleichbewegungen sind an der Tages(sport)ordnung. Es macht Freude unser Trio dabei zu beobachten. Gefühlt fällt für sie das Talent einfach vom Himmel, so kommt jeden Tag eine Fähigkeit hinzu. Vieles müssen die Drei nicht lang üben, oder eher gar nicht üben, nein, sie können es urplötzlich und machen es ganz selbstverständlich. Wir staunen immer wieder. Das ist so toll. Interessant zu sehen, ist auch das Winken mit der Pfote, oder besser, mit einem ganzen Vorderbein. So müssen die Asiatischen Winkekatzen entstanden sein. Das machen all unsere 3 Welpen. Wahrscheinlich machen das sowieso alle Welpen in dem Alter. Wir wussten das nicht. Es ist so süß!!! Ginja legt ja oft ihren Kopf schief, von einer zur anderen Seite, wenn man sie fragend anspricht. Diese schnuffige Eigenschaft kommt vielleicht noch bei dem einen oder anderen ihrer Nachkommen. Bisher ist das noch nicht so deutlich zu beobachten. Mit zunehmender Kommunikation vielleicht. Wir sind gespannt. Gespannter aber sind wir aber, welche Charaktere sich bilden. Aktuell stellen wir fest, dass sich nun 3 kleine Persönlichkeiten entwickeln. Wach und satt zeigen sie sich bisher alle sehr neugierig, mutig und gelassen bei neuen Herausforderungen sowie allerlei Geräuschen Alle Drei sind sehr menschenbezogen. 5 Wochen sind noch sehr, sehr früh für eine Prognose – da wird sich noch viel tun!

Jeder Welpe wird mit seinem Namen angesprochen und natürlich kennen sie unsere Stimmen. Doch der jeweilige Name sitzt noch nicht fest. Aktuell gibt es ein Wort, welches sie ganz eindeutig kennen – LECKER – LECKER! Das ist das was ich kurz vor jeder Fütterung rufe. Dann kommen unsere 3 Welpen angeflitzt. Parallel dazu habe ich gepfiffen, doch mein Pfiff ist mein Pfiff. Der steht den beiden Rüden ab April ja nicht mehr zur Verfügung. Aus diesem Grund habe ich 4 Pfeifen gekauft. Unsere beiden zukünftigen Welpen-Herrchen sowie André und ich werden in Zukunft auf diesen gleich lautenden Pfiff bauen. Tatsächlich hat es nicht lange gedauert, bis unser Trio den Pfeifen-Pfiff mit der begehrten Mahlzeit in Verbindung gebracht hat. Super! Apropos Mahlzeit. Mit zunehmendem Alter und Körpergewicht steigt auch die nötige Futtermenge für die Entwicklung. Durch tägliches Wiegen haben wir die Kontrolle und André passt die Rationen entsprechend an. Nach jeder Fütterung der Raubtiere und nach dem Schlafen (und Spielen im Haus) geht es ab in den Garten zum Lösen. Es wäre natürlich toll, wenn Akio und Aru stubenrein ins neue Zuhause ziehen und der Rückruf schon sitzt.

Die Prägung beim Züchter ist enorm wichtig für die Welpen. In diesem Lebensabschnitt sollen sie optimal für ihre Zukunft vorbereitet werden. Trotzdem darf es keine Überforderung geben. Ein gutes Mittelmaß wird von uns angestrebt. Wichtig ist, sie gezielt und ohne Stress und Druck zu fördern. Auch müssen die Kleinen sehr viel Schlafen, damit ihr Gehirn alle Eindrücke gut verarbeiten kann und ein Abspeichern stattfindet. Sie lernen was „normal“ und ungefährlich ist und bekommen so die Nervenstärke und Umweltsicherheit, um tolle Begeleiter für eine hoffentlich lange, lange Zeit, ja, um tolle Hovawarte zu werden.

Nach und nach bieten wir unseren nun nicht mehr so winzigen Winzlingen verschiede Untergründe an (Steinboden, Rasen, Teppich, Gummi, Holz – glatte Flächen, laute Flächen, duftende Flächen, …), kleine Hinternisse, niedrige Podeste, Tunnel, etc.! Allerlei Geräusche, wie den Staubsauger, Handsauger, Thermomix, Föhn, Schermaschine, Laubsauger, Rasenmäher, Töpfeklappern und natürlich ist die immer hungrige Ginja dabei, die ab und zu Ihren Edelstahl-Futternapf bewusst auf den Marmorboden schäppert. Siri spielt akustisch das Silversterfeuerwerk, Rettungsirenen und tieffliegende Düsenjets ab. Es knallt schon mal donnernd eine Tür und eine Sport-Start-Klappe imitiert den Jäger im Wald. Knapp 2,5 Wochen lief Olympia im Fernsehen und natürlich jede Woche der Tatort. Beim WDR 2 singen und raten wir alle fleißig mit – begleitend dazu erfolgt „musikalische Früherziehung“ mit Triangel, Rassel und Co.. Es gibt natürlich noch wirksamere Beispiele, bei denen der Effekt grandios ist, weil der Welpe selbst den Krach erzeugen und bestimmen kann. Toll ist zuerst ein Knistertuch, der Rasselball und das Glöckchen-Spieli, später unschlagbar ist ein lautes Bällebad oder der anfänglich, unheimliche Dosensack. Extra für Welpen entwickelte Spielgeräte (Wippe, Wackelbrett, Hängebrücke und Sensorikständer, etc.) fördern die Motorik und das Selbstvertrauen! Wir haben ein Phantasialand für Welpen aufgebaut. Kleine Stofftiere als Spielsachen dienen der sozialen Interaktion zwischen den Geschwistern. Ebenso erfahren unsere Welpen ganz unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Situationen – mit dunklen Mützen, plustrigen Jacken, Regenschirmen, Krücken, Gartengeräten, etc.! Alles möglichst beiläufig, selbstverständlich, positiv und fröhlich. Mama Ginja hilft uns mit ihrer lockeren und offenen Art sehr. Sie probiert erst mal alles sofort aus und die Kleinen folgen ihr nahezu blind hinterher. So hat man hat den Eindruck, als hätte unser Kleeblatt nie etwas anderes getan! Check!

Weitere Updates zum Verlauf wird es hier im Blog geben. Schritt für Schritt.


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