Olympia – ein Rekord folgt dem Nächsten

❤️🐾 4 Highlights der Woche: Zähne – weitere Umweltreize – Massage mit Pediküre und Co. – Löseecke

Gefühlt hat es nur bis über die Nacht gedauert, bis das Zittern beim Stehen überwunden war. Unser Trio übt immer fleißig, fällt zwar oft um, aber lässt sich nicht entmutigen. Die Drei tapsen durch die Wurfbox stets ihrer Mama hinterher und meckern, weil, wenn sie kommt, sie sich erst um die Säuberung ihrer Kleinen und die Reinigung der Wurfbox kümmert (eigentlich reinige ich die Box sehr gründlich ;-)). Sie müssen sich gedulden, denn die begehrte Milch gibt es erst im Anschluss und unsere 3 Schützlinge bekommen dann endlich den nächsten ordentlichen Schub, um zu wachsen. Nach jeder Mahlzeit wird lange (oft im Welpenknäuel-Kontaktliegen) geschlafen. Die 1,5 Kilo-Marke wurde bei allen schon längst überschritten. Gegen Mamas Milchknick half nämlich eine leckere Fleischbrühe für Ginja. Tipp von meiner Zuchtwart-Freundin Kerstin. Gras kann man nicht wirklich wachsen hören, aber Welpen kann man tatsächlich beim Wachsen zuschauen – ganz deutlich – ehrlich!!!

Es tut sich jeden Tag etwas Neues auf! Unglaublich, ab und zu wird man etwas angeleckt und plötzlich spürt man, dass da die Zähne durchbrechen. Die Öffnung der Augen wird größer, der Blick ab und zu gezielter. Selbst die Ohrmuscheln verändern sich und bekommen Tiefe. Wir starten nun mit der Gewöhnung von leisen Geräuschen. Ab und zu läuft Olympia und Tatort im Fernsehen. Staubsaugen ist auch von Nöten. Siri spielt Musik. In der Küche klappern die Töpfe!

Viele Züchter verwenden die frühzeitige neurologische Stimulation vom 3 – 16 Tag, um die Stressresistenz und Belastbarkeit des Welpen für das spätere Leben aufzubauen. Wenige bestimmte Reize werden 1x Tag sehr kurz und kontrolliert angewandt. Wichtig ist sanft und behutsam mit dem Winzling umzugehen. Menschlicher Wohlfühl-Kontakt führt zu Normalität und erleichtert das spätere Zusammenleben, den Tierarztbesuch und auch das Hundetraining. André und ich wollen nicht zu viel machen. Bis zur Abgabe der Welpen haben wir im Hinterkopf: Die Dosis macht das Gift und zwar zu beiden Seiten. Zu wenig und auch zu viel ist nicht gut und auch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Wir folgen Ratschlägen und halten uns an die Aufzucht von Ginja, an Tat und Tipps von Familie Hanspach „Hovawarte von der Hexenbuch“. Als Ginja 2021 bei uns einzog haben wir den Unterschied zu unserer ersten Hündin Aisha deutlich gemerkt und waren positiv überrascht.

Spielzeug in der Wurfbox war bisher nur Deko für uns. Jetzt wo das Laufen sicherer wird, die ersten Spielversuche unter den Geschwistern mit samt den dazugehörigen Lautäußerungen, wie ein leichtes Wuffen oder sanftes Knurren, starten, ist es angebracht den Welpen gezielt einige Elemente anzubieten und auszutauschen. Verschiedenartige Untergrundmaterialien, eine Sensorikmatte zum Beispiel, oder Karina riet mir, nicht nur Stofftiere und Stoffbälle breit zu halten, ein Teil aus Plastik sollte auch mal dabei sein. Dies fühlt sich dann beim Anstupsen der kleinen Hundenase ganz anders an. Auch liegt ab und zu ein Knistertuch in der Box. Unser Trio kann sogar schon ihre neue Toilette vom Vetbed unterscheiden und nutzt die flüssigkeitaufsaugende Fläche tatsächlich zum Lösen – nicht immer erfolgreich, aber immer öfter erfolgreich! Ein Rekord folgt dem Nächsten!!!

Weitere Updates zum Verlauf wird es hier im Blog geben. Schritt für Schritt.


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