Der Große Tag

❤️🐾 Am 28.01.2026 erblickte unser Trio das Licht der Welt

Am Mittwochmorgen zerfetzte Ginja ihr Kudde-Bett. Ein eindeutiges Startzeichen, dass die Geburt bald losgeht. Wehen. Zu einer Löserunde mochte Ginja nun nicht mehr mitkommen, stattdessen buddelte sie sich am Nachmittag im Garten unter unseren Rhododendren ein großes Loch und schaffte sich so Erleichterung. Karina war bereits auf dem Weg zu uns und da es zu dämmern begann, trafen wir drei uns im Haus. Nach einer wilden Begrüßung ihrer Züchterin, steuert Ginja sehr zielstrebig ihr Schaumstoff-zerfleddertes Bett an. Dieses hatte sie sich definitiv für genau dieses Ereignis ausgesucht und ehe Karina und ich uns versahen, war um 17:35 Uhr der erste Welpe, ein stattlicher blonder Rüde (590 g), auf der Welt. Schnellumzug in die Wurfbox und schwupps nur 20 Minuten später, um 17:55 Uhr, rutschte ein etwas kleinerer blonder Hovawart-Rüde (480 g) in die weichen Decken. Bis 18:43 Uhr konnte Ginja verschnaufen, dann gesellte sich ebenfalls ganz von allein ein großer schwarzer Welpe hinzu. Beim Absaugen des Fruchtwassers entdeckten wir, dass es sich um eine Hündin (670 g) handelte. Anschließend geriet die Geburt leider ins Stocken. Da wir schon vorher die gynäkologische Tierarztpraxis informiert hatten, bekamen wir schnell telefonische Ratschläge, wie zu handeln sei. Da dies nicht zum Erfolg führte, entschieden wir uns umgehend, keine Zeit zu verlieren und in die Praxis zu fahren. Die Tierärztin half einer voll ausgebildeten, schwarzmarkenen Hündin durch den Geburtskanal. Sie erklärte uns, aufgrund des Zustandes des Welpen hatten wir keine Chance gehabt, ihr zu helfen. Die Kontrolle der Herzchen und Lungen des kleinen Trios waren sehr erfreuend. Ginja wurde vorsichtshalber geröntgt, um auf Nummer sicher zu gehen, dass wir beruhigt mit drei gesunden Welpen und unserer Ginja nach Hause fahren konnten.

Zuhause hatte André die Wurfkiste gründlich gereinigt und frisch „bezogen“! Ginja nahm dankbar Wasser und eine kleine Portion leichtverdauliches Futter an und säugte ihre 3 Welpen, als wäre sie schon immer Mama gewesen. Es ist erstaunlich, kaum witterte sie den ersten Welpen wusste sie instinktiv, was zu tun ist. Ihre Augen wurden ganz groß und sie fing eifrig an, ihr Kind zu lecken. Sie befreite alle drei Welpen von sämtlichem Schleim, biss jeweils mit den Backenzähnen die Nabelschur durch und schob die Kleinen mit Ihrer Nase Richtung Zitzen. Ich war absolut sprachlos. Für mich sind das alles Wunder der Natur!

Sehr, sehr dankbar bin ich, dass Karina mir so hilfreich zur Seite stand. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung, musste sie noch nie einen Welpen zurücklassen. Wir denken nicht mehr, was wäre wenn. Wir schätzen uns sehr glücklich über Drei geschenkte Leben und konzentrieren uns auf AKIO, ARU und AIRI-Kona vom Cornus Kousa! Möge unser Trio munter und fit groß werden. Mit Ginja zusammen ist es unser KLEEBLATT 🍀 !!!

Weitere Updates zum Verlauf wird es hier im Blog geben. Schritt für Schritt.


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